Nach der Rettung von 183 Migranten aus dem Mittelmeer
Menschenrechtsorganisation: Niemand darf mehr auf See sterben

 

Das Schiff Humanity 1 rettete 126 Migranten, darunter dreißig Minderjährige und ein Kleinkind, die sich an Bord eines überfüllten Holzbootes mitten im Mittelmeer befanden. Menschenrechtsaktivisten betonen währenddessen, dass Bemühungen intensiviert werden müssen, um das Ertrinken von Menschen im Mittelmeer zu stoppen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration auf See starben im vergangenen Jahr mindestens 2.498 Migranten durch Ertrinken.

Die aus Libyen kommenden Migranten, darunter auch Syrer, sagten über ihre Reise: „Die italienischen Behörden hätten einen sicheren Hafen in Genua in Norditalien ausgewählt, das Schiff legte jedoch an einem näher gelegenen Hafen an, da die meisten der Migranten unter niedriger Körpertemperatur und Austrocknung litten, so Website Migrant news.“

Die Besatzung des Schiffes „Open Arms“ rettete im Rahmen der „Mission 108“ des Schiffes außerdem 57 Menschen, darunter fünf Minderjährige, die sich an Bord von drei kleinen Booten befanden und aus dem Mittelmeer gerettet wurden.  „Auf dem Meer wird das Wetter in den nächsten Stunden sehr schlecht werden.“ „Wenn sie nicht gerettet worden wären, wäre das Leben dieser Menschen also in großer Gefahr.“ Die Schiffsbesatzung betonte außerdem, dass „niemand auf See sterben sollte, weder heute noch morgen.“

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration gilt das Mittelmeer als die tödlichste Migrationsroute der Welt. Im Jahr 2023 starben mindestens 2.498 Migranten durch Ertrinken. Damit ist es das tödlichste Jahr seit 2017, als etwa 2.800 Migranten durch Ertrinken starben. Die Dunkelziffer wird jedoch viel höher geschätzt.

Laut der Missing Migrants Project-Website der Internationalen Organisation für Migration wird die Gesamtzahl der vermissten Migranten im zentralen Mittelmeer seit 2014 auf 22.747 geschätzt.

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