Deutsche Solidarität gegen die Abschiebung eines syrischen Flüchtlings nach Malta

Etwa 200 deutsche Bürger versammelten sich vor der Matthäuskirche in Darmstadt, Hessen, um gegen die Entscheidung der Ausländerbehörde zu protestieren, einen syrischen Flüchtling nach Malta abzuschieben. Sie trugen Plakate mit der Aufschrift Schutz für alle und drückten ihre Unterstützung für den Verbleib der syrischen Flüchtlinge in der Stadt aus.

Der Oberbürgermeister der Stadt, Hanno Benz, von der SPD, äußerte seinen Widerstand gegen die Versuche, den syrischen jungen Mann Abderrahman G. (35 Jahre alt) abzuschieben, der aus Angst vor einer Abschiebung nach Malta in die Kirche geflüchtet war. Er betonte das Engagement der Stadt für das kirchliche Asylrecht für Bedürftige, das es dem Flüchtling ermöglicht, in der Kirche zu bleiben, bis er in Deutschland einen Asylantrag stellen kann.

In einem Versuch, die Krise zu überwinden, überreichte der Geschäftsbereichsleiter der Behörde, Stefan Cludius, dem syrischen Flüchtling Abderrahman eine Anlaufbescheinigung, die die Fortsetzung des Asylantragsverfahrens bestätigt und die Abschiebung vorübergehend aussetzt. Dies hatte laut der Website https://almanya-arabic.com einen positiven Einfluss auf seine Stimmung.

Der 35-jährige Syrer Abderrahman G. suchte Anfang August Zuflucht in der Matthäuskirche, um sich vor einer möglichen Abschiebung nach Malta zu verstecken. Er war ursprünglich von Malta nach Deutschland gekommen. Experten betonen, dass die wachsende Zahl von Menschen, die kirchliches Asyl suchen, Deutschland und andere europäische Länder dazu anspornen sollte, die humanitären Anliegen der Asylsuchenden ernsthaft zu berücksichtigen und ihnen ausreichenden Schutz zu gewähren.

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